Liebe Gemeinde,
ein englisches Sprichwort lautet:
„When heart is full, words are few.“ – „Wenn das Herz voll ist, fehlen die Worte.“ Ich danke Gott und Ihnen für alles Gute, das ich hier in der Seelsorgeeinheit 5, JaKoBuS, erfahren durfte. Siebeneinhalb Jahre habe ich hier mit Ihnen gelebt. Das war ohne Zweifel eine sehr schöne Zeit für mich. Ich gehe fort mit wertvollen Erlebnissen und positiven Erfahrungen. Die bereichernden und angenehmen Erinnerungen an meine Zeit hier werden für lange Zeit in mir lebendig bleiben.
Wenn ein Mensch in einen fremden Ort kommt, fällt ihm das Einleben in der neuen Umgebung sehr schwer. Alles ist neu: die Sprache, das Essen, die Menschen, die Mentalität, das Klima, die Sitten und Gebräuche, die Kultur. Aber Sie alle waren sehr freundlich zu mir und haben mir das Einleben leicht gemacht. Mit Freude und Wohlwollen haben Sie mich in Ihrer Mitte aufgenommen. Ich habe mich hier wohlgefühlt, fast wie in meiner Heimat. Heimat ist ja nicht Haus und Landschaft, Heimat sind nicht tausend Dinge, die uns umgeben. Heimat ist dort, wo wir nicht allein gelassen sind, wo wir Freunde finden. Heimat ist dort, wo wir herzlich lachen können und angelacht werden, wo wir in Frieden und Liebe leben dürfen. Das alles habe ich hier in der Seelsorgeeinheit JaKoBuS gefunden. Und dafür bin ich Ihnen allen sehr dankbar.
Liebe Brüder und Schwestern, bevor ich weggehe, möchte ich allen recht herzlich danken, die mir in verschiedener, vielfältiger Weise geholfen haben. So gilt mein herzlicher Dank in diesen Tagen Ihnen, liebe Pfarrgemeinden Neuenstadt-Kochertürn, Stein und Möckmühl, den vergangenen und aktuellen Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäten, unserer Gemeindereferentin Frau Wahl, Diakon Walter, den Sekretärinnen Frau Kaiser und Frau Dommers, allen Mesnerinnen und Mesnern, Organistinnen und Organisten, Ministrantinnen und Ministranten und allen, die Verantwortung für Dienste in der Kirche übernommen haben. Ich danke Ihnen für Ihre
Gastfreundschaft und für alles, was ich in Fülle mit Ihnen erleben durfte.
Schließlich wünsche ich Ihnen allen alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Erfolg und vor allem Gottes reichen Segen und Schutz.
Beten wir füreinander das irische Segensgebet:
„Möge dein Weg dir stets entgegenkommen, der Wind dir immer im Rücken sein. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen, der Regen sanft auf deine Haare fallen und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich schützend in seiner Hand. Amen.
Ein herzliches „Danke“ für alles. Pfarrer Dr. Reji John
Wir werden Pfarrer Dr. Reji John am Samstag, 18. Juli um 18.30 in einem festlichen Gottesdienst in der Kirche Zum Guten Hirten und anschließendem Zusammensein in der Stadthalle Neuenstadt verabschieden. Alle sind herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht nötig.