Aktuell

Seelsorgeeinheit

  • Zum Fronleichnamsfest am 30. Mai um 18:30 Uhr, möchten wir ganz herzlich alle Gemeindemitglieder einladen! Die Erstkommunionkinder in ihren Alben werden die Prozession, die traditionell wieder zu vier Altären vor unserer Kirche stattfindet, mitgestalten. Um diese Altäre wieder wie in den letzten Jahren so schön gestalten zu können, bitten wir Sie auch dieses Jahr wieder um Blumenspenden. Wenn sie mit Blumen aus ihrem Garten zum Altarschmuck beitragen wollen, dann bringen Sie diese bitte ab Dienstagabend in den Altarvorraum. Frau Lederer hat dort Wassergefäße aufgestellt, so dass die dort auch frisch bleiben. Wenn Sie Lust haben, die Altäre mitzugestalten, dann sind Sie herzlich eingeladen Ihre Ideen und Vorstellungen mit einzubringen! Wir legen zusammen! Auch in diesem Jahr ist wieder jeder gefragt, seinen Anteil an einem großen Blumenteppich zu gestalten. Seit Kurzem liegen in den Kirchen Schachteln aus, in die jeder einen wichtigen Baustein seines Glaubens als kleinen Blumenteppich gestalten kann. An der Fronleichnamsprozession soll damit ein großes, buntes Bild von uns als Gemeinde entstehen. Einfach den gestalteten Karton – am besten ohne Deckel – zur Kirche mitbringen und in den Bereich vor den Altar in Kochertürn, Stein oder Möckmühl abstellen. Wir sind schon gespannt darauf, was da alles zusammenkommt! Wer sein Blumenbild behalten mag, kann es nach dem Gottesdienst gerne wieder mitnehmen. Für die Kommunionkinder noch einige Informationen: die Erstkommunionkinder werden in der weißen Albe an der Prozession teilnehmen und sollen um 18:15 Uhr an der Sakristei sein. Dort wird der Ablauf der Prozession kurz durchgesprochen. Einige Eltern werden die Kinder anleiten. Bitte geben Sie Ihren Kindern für die Prozession ein Blumenkörbchen mit Streublumen mit! Alle Alben können dann im Anschluss an den Gottesdienst in der Sakristei abgegeben werden. Im Anschluss an den Gottesdienst und die Prozession findet auf dem Kirchplatz eine Agape statt, zu der Sie alle sehr herzlich eingeladen sind!

  •  Fotos: Ivana Bužková/člověk a víra Am Wochenende des 14. April durfte eine Delegation aus unserer Seelsorgeeinheit Zeuge von einem historischen Ereignis werden. In einem bewegenden Festgottesdienst kehrte die Roigheimer Glocke nach 82 Jahren in ihre ursprüngliche Heimat Třanovice zurück. Dort war sie im Zuge des Zweiten Weltkrieges beschlagnahmt worden, um für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen zu werden. Durch großes Glück entkam die 1932 gegossene Glocke mit dem Titel “Jesus Christus, König der Juden” diesem Schicksal, wurde aber durch das Zerwürfnis des Kalten Krieges nicht zurückgeführt, sondern, wie andere, für in den Nachkriegsjahren neu entstandene Kirchen im Westen verwendet. Durch einen Zufall stieß man 2011 beim Umbau des Domes in Rottenburg auf diese vergessene Tatsache. Der emeritierte Bischof Dr. Gebhard Fürst initiierte daraufhin die Suche und Rückgabe der in der Diözese verteilten sogenannten “Leihglocken” und das Projekt “Friedensglocken für Europa”. Erschrocken stellten wir fest, dass unsere Glocke in Roigheim eine von 67 dieser im Krieg beschlagnahmten Glocken war. Und wir waren dankbar, dass dieses Unrecht nun endlich wieder gut gemacht werden und die Glocke in ihre tschechische Heimat Tranovice zurückgebracht werden sollte. Für Roigheim wurde von der Diözese bei der Gießerei Perner in Passau eine Schwesterglocke in Auftrag gegeben, die wir am 30. Juli 2023 einweihen durften. Schon damals zeigte sich in dem Besuch einer achtköpfigen Abordnung aus Tranovice um Monsignore Rudolf Sikora, dass dieses Projekt die Kraft in sich trägt, uns trotz allem vergangenen Unrecht wieder einander anzunähern. Um so mehr freuten wir uns nun auch über die Einladung, an der feierlichen Rückgabe von fünf tschechischen Glocken teilhaben zu dürfen. Am Samstag 13. April wurde diese Rückkehr in einem Pontifikalamt mit Bischof Martin David von Ostrava-Opava und dem Rottenburger Weihbischof Schneider, sowie Vertreterinnen und Vertretern aller zehn beteiligten Kirchengemeinden gefeiert. Die 139 kg schwere Glocke aus Roigheim wurde anschließend von der Feuerwehr nach Hause gebracht, so dass wir gleich am nächsten Tag Zeuge eines festlichen Willkommens in Tranovice werden durften. Für den Festgottesdienst hatte man eigens für uns deutsche Gäste eine Übersetzerin engagiert und auch das Liedheft zweisprachig gestaltet. In Trachten gekleidete Menschen, feierliche Chormusik, eine symbolträchtige Gabenprozession, berührende Worte von Pfarrer Sikora und Bürgermeister Tomiczek ließen alle die Besonderheit dieses historischen Ereignisses spüren. Gerne beteiligten wir uns bei den Fürbitten und überbrachten ein Grußwort aus Deutschland. Das Freilassen von Friedenstauben am Ende der Messe brachte unser aller Wunsch nach Frieden und Versöhnung sehr gut zum Ausdruck. Es ist ein kleines Wunder, dass aus dem was damals Unheil brachte, heute ein Zeichen neuer Freundschaft werden konnte, das uns über alle nationalen Grenzen hinweg auch in Zukunft zutiefst miteinander verbindet. Herzlichen Dank für die überwältigende Gastfreundschaft, die wir in Tschechien erleben durften! Claudia Wahl Weiterführende Artikel auf drs.de https://www.drs.de/ansicht/artikel/liebe-die-frieden-wirken-kann.html https://www.drs.de/ansicht/artikel/friedensglocken-bringen-menschen-zusammen.html Bilder aus Třanovice mit freundlicher Genehmigung von Ivana Bužková/člověk a víra https://www.clovekavira.cz/detail-galerie/1770565a-3fe8-402c-834b-c3f349fb1941 https://www.clovekavira.cz/detail-galerie/b6258552-f3e8-44ce-b6fb-8a6c3e8206f2

  • Hier gibt es für jede Woche eine spannende Entdecker-Aufgabe: Zuhause Gott entdecken – Inspirationen für die Osterzeit 2024